Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten werden hauptsächlich durch den sexuellen Verkehr übertragen. Der Erreger gelangt diesbezüglich in den Organismus und löst dort die Infektion aus. Entgegen dem häufigen Vorurteil spielt es dabei überhaupt keine Rolle, wie und mit wem der Akt vollzogen wird. Heterosexuelle Menschen sind gleichermaßen häufig betroffen. Zudem wird auch nur der einseitige Kontakt mit dem Genitalbereich notwendig, sodass das Risiko selbst bei der oralen oder analen Penetration nicht zu unterschätzen ist.

Wie ist sich vor sexuell übertragbaren Infektionen zu schützen?

 

Wie sexuell übertragbare Erkrankungen zuverlässig zu verhüten sind, lässt sich nicht im Allgemeinen beantworten. Es kommt ganz auf den jeweiligen Erreger an. In einigen Fällen reicht sogar schon der enge Kontakt aus, wie beispielsweise beim Küssen oder eben dem sogenannten Petting typisch ist. Für Virusinfektionen muss jedoch garantiert der Zugang zum Blutkreislauf gegeben sein. Den wirklich sicheren Schutz bietet an dieser Stelle nur das Kondom an, dass sich der Mann vor dem Verkehr überzustülpen hat. Wer dabei nun letztendlich infiziert ist, spielt überhaupt keine Rolle. Die Übertragung kann mit absoluter Wahrscheinlichkeit nicht stattfinden. 

Jeder behält seine Körperflüssigkeiten für sich. Ein wenig Vorsicht will aber schon sein. Ansonsten war die ganze Mühe umsonst. Nachdem Samenerguss sollte die Scheide deshalb schnell wieder verlassen werden. Unbedingt ist dabei darauf zu achten, dass wirklich alles dort bleibt, wo es eben hingehört. Hierzu einfach den Penis am Schaft festhalten. Das Verrutschen bleibt beim Herausziehen erspart.

Im Fall der Ansteckung

Im Fall der Ansteckung sollte dann unbedingt der Arzt ausgesucht werden. Je früher die Behandlung beginnt, desto höher ist die Chance, dass die Folgeschäden doch noch wieder abzuwenden sind. Das Gesundheitsamt bietet zudem die kostenlose Beratung an. Es empfiehlt sich, den Partner daher am besten gleich mitzunehmen. Schließlich sind ja mit absoluter Wahrscheinlichkeit, wenn dann beide Seiten betroffen. Da sich eigentlich niemals genau feststellen lässt, wer nun eigentlich ausschlaggebend war, müssen die vorherigen Kontakte informiert werden und ebenfalls einen Test durchführen. Im Anfangsstadium sehen die Möglichkeiten immer noch vergleichsweise besser aus. Wann die ersten Beschwerden sich bemerkbar machen, fällt jedoch ganz unterschiedlich aus. Bis die Symptome zu erkennen sind, muss die Inkubationszeit verstreichen.

Behandlung

Viele Geschlechtskrankheiten sind in jedem Fall heilbar. Weitaus schlechter sieht die Prognose hingegen bei der sogenannten HIV-Infektion aus, vor der nur das Kondom wirklich schützen kann. Jener Virus, von dem gegenwärtig wohl das höchste Risiko ausgeht, dringt über den sexuellen Verkehr in den Blutkreislauf ein. Einmal im Organismus angelangt, wird das Immunsystem der maßgeblichen Schädigung ausgesetzt. Die Zellen, die eigentlich für die körpereigene Abwehr verantwortlich zu machen sind, werden nun angegriffen und zerstört. Mit absoluter Wahrscheinlichkeit ist der weitere Verlauf unheilbar und endet garantiert mit dem Tod. Die Dauer, bis das unausweichliche Ereignis eintrifft, kann höchsten noch verkürzt werden. Medikamente, die auf die Langzeittherapie ausgelegt sind, verhindern zwar, das sich der Virus weiter vermehrt. Der endgültige Stopp kann jedoch nicht herbeigeführt werden. Letztendlich stirbt der oder die Betroffene häufig an einem einfachen Schnupfen.

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